Druckansicht - Samstag 5. Februar 2011
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Stellungnahme von Pax Christi Österreich zur Vorgangsweise gegen Tierschützer
(24.06.08) Pax Christi Österreich, die österreichische Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi, betrachtet die Achtung der Menschenrechte und die Verantwortung für die Schöpfung als wichtige Voraussetzungen eines gerechten Friedens.
Die österreichische Sektion von Pax Christi kritisiert deshalb das nach derzeitigem Wissensstand unverhältnismäßig drastische und brutale Vorgehen staatlicher Behörden gegen Tierschützerinnen und Tierschützer von Ende Mai 2008.


Ernst Sandriesser, Umweltbeauftragter der Diözese Gurk und Vorstandsmitglied von Pax Christi Kärnten kennt das große Engagement vieler Tierschützer:" In einer traditionell agrarisch geprägten Gesellschaft wird dem Tierschutz mit Skepsis begegnet, da das Tier vorwiegend als Nahrungsressource gesehen wird.
Tiere sind aber theologisch gesehen lebende und fühlende Mitgeschöpfe des Menschen, die einen Eigenwert in Gottes Schöpfung haben. Weil wir den Tieren gegenüber eine Verantwortung und Sorgfaltspflicht haben, müssen wir mit ihnen artgerecht umgehen. Wir erleben heute einen gewaltigen Missbrauch der Mensch-Tier-Beziehung. Die Wertschätzung dem eigenen Hund gegenüber darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir gleichzeitig Massentierhaltung in ihrer schlimmsten Form tolerieren. Als Christen müssen wir uns fragen, wie wir unserem Auftrag als Ebenbild Gottes gerecht werden, wenn wir Massenquälerei und das Aussterben tausender Arten stillschweigend tolerieren oder durch unser Handeln mitverschulden."

Pax Christi Österreich fordert die zuständigen Ministerien auf, ihr Schweigen zu beenden und das Vorgehen der Behörden aufzuklären.

 

Stellungnahme Pax Christi (download)

 

Verantwortung gegenüber dem Tier (download) (Dt. Bischofskonferenz)

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© 2007 Konferenz der Umweltbeauftragten der Katholischen Kirche Österreichs
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