Druckansicht - Dienstag 21. November 2017
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EMW
Europäische Mobilitätswoche 2017
16.-22.9.: Kirche radln, Autofasten und noch mehr sanfte Mobilität

(15.9.17) Mitten in der Schöpfungszeit: Die Europäische Mobilitätswoche 2017 ist Europas größte Kampagne für sanfte Mobilität. 16.-22. September 2017. Informieren Sie sich über die Aktivitäten  in Ihrer Gemeinde unter https://www.mobilitaetswoche.at/site/home. Autofasten ist auch am heurigen "Autofreien Tag" ein wichtiger Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. In vielen österreichischen Pfarrgemeinden RADLn stattdessen  Menschen in die Kirche.

 



Individualverkehr verursacht hohe externe Kosten
VCÖ: Mehr Klimaschutz im Verkehr verringert die Gesamtkosten der Mobilität

(Wien, 23. 8. 2017) Der Verkehr ist nicht nur Österreichs größtes Klimaschutzproblem, sondern auch ein großer Kostenfaktor, wie eine heute mit Wirtschaftsforscher Karl Aiginger präsentierte VCÖ-Publikation zeigt. Allein Österreichs private Haushalte geben pro Jahr mehr als 18 Milliarden Euro für das Auto aus. Der Pkw-Verkehr in Österreich verursacht zudem zusätzliche externe Kosten von mehr als zehn Milliarden Euro. Und die Ölimporte für den Verkehr betrugen seit dem Jahr 2010 mehr als 30 Milliarden Euro. Eine klimaverträgliche Verkehrspolitik kann die Kosten des Verkehrs deutlich reduzieren, so ein Ergebnis der aktuellen VCÖ-Publikation.

 

"Die Verlagerung von Autofahrten auf Öffentlichen Verkehr, Radfahren und bei sehr kurzen Strecken auf Gehen verbessert nicht nur die Umweltbilanz, sondern verringert auch die Kosten des Verkehrs und hat positive ökonomische Effekte auf Beschäftigung und Wohlstand", fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer ein zentrales Ergebnis der heute präsentierten VCÖ-Publikation "Ausgeblendete Kosten des Verkehrs" zusammen. Der Leiter der Europäischen Querdenkerplattform, Univ.Prof. Karl Aiginger ergänzt: "Eine klimaverträgliche Verkehrspolitik kann und muss so erfolgen, dass sozialer Ausgleich, Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Dynamik sogar begünstigt werden."

 

In Summe geben Österreichs Haushalte laut Konsumerhebung rund 18 Milliarden Euro pro Jahr für das Auto aus. Im Schnitt fließen 14 Prozent des Haushaltseinkommens in das Auto -dreieinhalb Mal so viel wie für Gesundheit und 13 Mal so viel wie für Bildung, verdeutlicht der  VCÖ.

 

VCÖ Grafik

 

VCÖ-Factsheet: Klimaverträgliche Mobilität senkt Kosten des Verkehrs  



Wir sind in derselben Sorge um die Schöpfung Gottes verbunden
Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus zum Welttag der Schöpfung

"Wir sind überzeugt, dass es keine echte und nachhaltige Lösung zur Veränderung der ökologischen Krise und des Klimawandels gibt, wenn wir keine übereinstimmende und gemeinsame Antwort geben, wenn wir nicht zusammen Verantwortung und Rechenschaft übernehmen, wenn wir nicht der Solidarität und dem Dienst den Vorzug geben."

(aus der gemeinsamen Erklärung zum Welttag der Schöpfung). Mehr zur Schöpfungszeit  



Religion unterrichten: Thema Schöpfung
Schwerpunktausgabe des Bistums Hildesheim als Impuls für österreichische ReligionslehrerInnen

(17.8.17) aus dem Inhalt:

Leitbegriffe biblisch inspirierter Schöpfungsverantwortung

Der Erde geht es überhaupt nicht gut! Laudato Si': Papst Franziskus zu Mitwelt und Mitverantwortung

Nach vorn ins Paradies! Wegweisende Impulse biblischer Schöpfungstheologie

"Der Herr der Welten" Schöpfung und Menschenbild im Islam

Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule

Zeitschrift zum Herunterladen hier.  



Anna Kirchengast
Vom Tag der Schöpfung (1.9.) bis zum Gedenktag des Hl. Franz von Assisi (4.10.)

(3.8.17) Seit 2015 ist der 1. September auch offiziell als "Weltgebetstag für die Schöpfung" im katholischen Kalender eingetragen. Damit hat Papst Franziskus eine Einladung der orthodoxen Kirche aufgegriffen. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern, betonte der Papst.

In der Schöpfungszeit soll mit  ökumenischen Gottesdiensten, Andachten und Gebeten  nicht nur die Schöpfung gefeiert, sondern auch an unsere besondere Verantwortung erinnert werden.  Ein verantwortlicher Umgang mit der Schöpfung - vor allem in den Bereich Konsum, Ernährung und Mobilität - ist ein kostbarer Beitrag zu echter Nächstenliebe.



Evang. Pfarrgemeinde St. Ruprecht/E
Die not-wendige Reformation der Wirtschaft
Reformationstagung und Burgfest in Landskron am 16. und 17. September

Reformationstagung und Burgfest 16.+17. September 2017

Die not-wendige Reformation der Wirtschaft – was würde Luther zur heutigen Wirtschaft sagen? Mit Univ. Prof. Dr. Ulrich Duchrow. Die neue Reformation – Impulse für eine wachsende Gemeinde mit Pfr. Klaus Douglass. Nähere Infos und Anmeldung hier. Mehr zu Wirtschaft im Dienst des Lebens.




BMLFUW/ Robert Strasser
Klimaaktive Diözesen
Exkursion am 4.10. in Tirol und Auszeichnung in Kärnten

(15.9.17) Die kirchlichen Umweltbeauftragten kooperieren mit  klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Umweltministeriums. Hier finden Sie Angebote für evangelische und katholische Pfarrgemeinden. Aktuellste sehr erfreuliche Aktivitäten in zwei Diözesen: die Diözese Gurk wurde  für den Pfarrsaal St. Martin am Techelsberg mit klimaaktiv Bronze für nachhaltiges Bauen und Sanieren ausgezeichnet. Der Neubau des Bildungshauses St. Michael in Pfons durch die Diözese Innsbruck ist ein Paradebeispiel für klimaaktives Bauen. Anmeldung hier. Mehr zur kirchlichen Energiewende.


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