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Resümee Autofasten 2018: Über 17.500 Autofastende setzen auf umweltbewusste Mobilität

(19.4.18) Immer mehr Menschen in Österreich nutzen Autofasten, um sich vermehrt zu bewegen und durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation zu leisten – Über 17.500 waren heuer mit dabei und setzten im 13. Autofastenjahr vor allem auf das Zufußgehen und die Öffis. Auch das Fahrrad kam nicht zu kurz. Fahrgemeinschaften und Carsharing werden immer beliebter, während E-Mobilität eher kritisch gesehen wird.

 

Rund 17.500 AutofasterInnen in Österreich sparten in der Fastenzeit 2018 unglaubliche 10,5 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 2.500 t CO2. „So lange es die Umweltsituation erfordert, machen wir weiter“, sind sich Markus Gerhartinger (Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien) und Michaela Ziegler (Projektleiterin Autofasten Steiermark) gemeinsam mit der großen Mehrheit der  AutofasterInnen einig - 76 % bewerten Bewusstseinsbildung als sehr sinnvolle Maßnahme in Richtung bessere Luftqualität.

 

Die von der Katholischen und Evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde von Verkehrsverbünden und vielen Kooperationspartnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen. Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich und auch Elektromobilität wurden eher als nur teilweise sinnvoll bewertet. 

 

Die AutofasterInnen gestalteten ihre Wege umweltbewusst: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren das Zufußgehen (78 %) sowie die Öffis (75 %), gefolgt vom Radfahren (58 %). Auch das Bilden von Fahrgemeinschaften war beim Einsparen von Autofahrten beliebt (23 %) und die Nutzung von Carsharing Angeboten erhöhte sich von 1 % vor auf 4 % während der Fastenzeit. Auch wenn Elektromobilität eher kritisch gesehen wird, stieg ihr Anteil von 7 % Nutzung vor der Aktion auf 10 % während der Aktion.

 

„Wenn man Zeit und Lebensqualität gewinnt, kann man eigentlich nicht von

Verzicht sprechen.  Genau das passiert beim Autofasten, denn nirgendwo bleibt soviel Zeit buchstäblich auf der Strecke wie hinterm Steuer“, ist sich Martin Ferdiny, ORF-Moderator, Musiker und Dancing Star 2017 sicher. „Nicht nur jetzt, sondern das ganze Jahr möchte ich so gut es geht aufs Auto verzichten!“, so Stefan M., Autofaster aus Rosental. Dass dies möglich ist, beweisen immer mehr AutofasterInnen.

 

Die Aktion, die es seit 13 Jahren in Österreich gibt, ist eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 70 % der Befragten geben an, langjährige Autofasten-TeilnehmerInnen zu sein.

 

Presseaussendung von www.autofasten.at, 17.4.18

 

Mehr zur Aktion: www.autofasten.at

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